Da hatte ich mich also im Juni und Juli beim Nationalfonds um ein Mandat beworben und mittels Skype Bewerbungs- und Koordinationsgespräche abgehalten (gelobt sei das WiFi in meiner kleinen Wohnung). Dabei habe ich gelernt, dass man sich auch mit Winken via Kamera vom Gegenüber verabschieden kann. Das sieht lustig aus. Und dann kam die gute Nachricht, dass ich für die nächsten vier Jahre beim Nationalen Forschungsprogramm Fürsorge und Zwang (NFP 76) beim Wissenstransfer und der Kommunikation mitwirken kann. Für das Programm wurden bereits viele Gesuche eingereicht, welche von der Leitungsgruppe und einem internationalen Panel begutachtet werden sollten. An dieser dreitägigen Sitzung wollte ich natürlich nicht fehlen und flog dafür zurück in die Schweiz. Was mir bei der Ankunft in Bad Schauenburg, wo das alles statt fand, auffiel: Bäume. Richtig viele Bäume. Grosse. Grüne. Fast hätte ich einen umarmt.

Zwischen Abschluss der Tagung und Abflug reichte es sogar noch rasch für einen Besuch im Museum BL in Liestal, wo unsere Ausstellung zur frühen Kindheit gerade Halt macht.

Ja, und dann via London und Edinburgh am Freitag wieder nach Kirkwall zurück. Kam mir ein wenig schottisch vor. Aber vor dem Gate im Edinburgh war so was wie das Zuhause in Basel schon weit weg, da ich dort Leute traf, die ich kannte, und für Sitzungen und Business aufs Festland flogen an jenem Tag und nun auf der Rückreise waren. Und die Ankunft auf dem Flughafen in Kirkwall brachte dann das Orkneyfeeling wieder zum Glühen.
