Verdammt nochmal, Kimberley …!

Über die Dame habe ich mich ja schon hier ausgelassen. Nun gibt es in Finstown, das liegt hier von Kirkwall einige Kilometer nordwestlich, eine Bushaltestelle, die heisst sinnigerweise so wie die Firma, die dort liegt («Allan’s of Gillock»). Ein Farming- und Baubetrieb mit einem Werkhof, der die letzten fünf Generationen Technik umfasst (in mehr oder weniger verrostetem Zustand) und der den Eindruck vermittelt, da könnte man vermutlich alles bestellen: vom Gartenzaun über eine Garage bis zum Gezeitenkraftwerk oder eine Raketenstartrampe. Und wenn es sein muss, auch einen Saustall. Nach dem Halt dort fährt der Bus etwas den Berg hoch, und da kürzlich die Anzeige zum ersten Mal funktionierte, musste ich das da sehen:

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Also, nun auch noch eine Busstation …! Ich werde noch mehr Recherche betreiben müssen, um herauszufinden, was es damit auf sich hat.

Eine Sackgasse habe ich schon begangen: Ja, klar, dachte, ich als ich es  – siehe Bild – sah. Alle Menschen sehen das da, was ich da sah, immer gerne (vorausgesetzt, es ist gut aufgefüllt und man hat daran gedacht, das überprüfen, bevor man sich hingesetzt und leichter gemacht hat). Und weil das halt nun einmal so heisst, nennen sie hier in guter und erleichterter Erinnerung ihre Häuser (und offenbar Busstationen) danach.

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So als ob in Frankreich viele Villen am Meer halt «Villeroy» heissen würden, weil der Bloch weggelassen wurde. Oder im Berner Oberland die Chalets «Keramik» benannt würden, weil das Laufen den Lesefluss gestört hätte. Nicht sehr plausibel, scheint es. Ich bleibe dran.

 

Ein Kommentar zu “Verdammt nochmal, Kimberley …!

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